Die Folgen des Coronavirus – SARS-CoV-2 – COVID-19 sind seit Beginn der Pandemie und insbesondere in den Jahren 2021 / 2022 und auch in den folgenden Jahren nicht überschaubar. Dazu kommen dann auch noch die durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen und deren langfristigen Folgen. Es ist allerdings zu befürchten, dass die bisher als relativ sicher geltende Gesellschaft vollständig durcheinander gewirbelt werden wird. Vandalismus, Diebstähle und vermehrte Einbruchsdelikte könnten Folgen sein.
Daher ist es ratsam, sich bereits jetzt ausführlich Gedanken zu machen, wie das unerlaubte Eindringen in Geschäftsräume. Wohnungen, Büros, Lager, und Häuser so erschwert werden kann, dass Objekte, das Eigentum, das Haus, die Wohnung, und die Familie geschützt werden können.
Deutschland, Österreich und auch die Schweiz sind beliebte Ziele für Einbrecher. So hat z.B. die Schweiz die höchsten Einbruchsraten in Europa. Statistisch erfolgt hier ca. alle 7 Minuten ein Einbruch. Die meisten Einbrüche erfolgen jedoch nicht nachts, sondern tagsüber!
Die Wohnungseinbruchzahlen steigen seit Jahren an. Dabei wird nur ein geringer Prozentsatz dieser Delikte aufgeklärt. Besonders gefährdet sind hierbei vor allem Mehr- und Einfamilienhäuser sowie Privatwohnungen. Nachweislich besteht der beste Einbruchschutz in Maßnahmen, welche einen erfolgreichen Einbruch verhindern, so dass ein Einbrecher nicht in einen geschützten Wohn-, Geschäfts- oder Lebensbereich eindringen kann. Einen absolut sicheren Schutz wird es niemals geben. Aber es gibt Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs zu verringern.
Einbrecher haben meistens Angst davor, bei einem Einbruch entdeckt und gefasst zu werden. Um das Risiko einer Entdeckung zu verringern, findet in der Regel ein Gelegenheitseinbruch innerhalb weniger Minuten statt, da mit zunehmendem Zeitaufwand die Gefahr einer Entdeckung steigt.
Maßnahmen, welche den Aufwand eines Einbruchs erschweren und dadurch mehr Zeit bis zum Eindringen in das gewünschte Objekt erfordern, führen zu einer Risikoerhöhung für den Einbrecher. Einbrecher scheuen dieses Risiko und suchen sich dann eher ein leichter erscheinendes Objekt aus.
Mit Erfahrung und fachlicher Kompetenz geplante präventive Maßnahmen können mit modernen Sicherheitsvorrichtungen einen Einbruch in den meisten Fällen erfolgreich verhindern. Allerdings sollte jeder, der in einem Wohnobjekt lebt oder ein Geschäft betreibt, sich immer wieder mit dem Thema Einbruch-Sicherheit auseinandersetzen. Jeder sollte die Chance präventiver Maßnahmen nutzen und selbst etwas tun, um das eigene Zuhause zu schützen. Vorbeugung ist auch hierbei immer besser als Nachsorge!
In Publikationen wird aufgeführt, dass durch einfache Sicherungsmaßnahmen Gelegenheitstätern das unerlaubte Eindringen in Wohnungen und Häuser so erschwert werden kann, dass dadurch in den meisten Fällen ein Einbruch nicht durchgeführt wird. Diese Publikationen verschweigen aber, dass diese Einbrecher keine Gelegenheitstäter, sondern erfahrene Serientäter mit hoher krimineller Energie sind, welche Gelegenheiten für einen Einbruch gezielt suchen, sich auf einen Einbruch vorbereiten und dafür ihnen geeignet erscheinendes Werkzeug mitführen.
Ca. 80% der Einbrüche werden durch sog. Gelegenheitstäter ausgeübt. Diese erfolgen häufig im Rahmen der sog. Beschaffungskriminalität und vielfach ohne vorherige Planung. Die Täter nutzen schnell - häufig mit leichtem Werkzeug. - günstig erscheinende sich bietende Gelegenheiten. Dabei verharmlost der Begriff "Gelegenheitstäter" allerdings die Sachlage. Diese Täter sind professionell tätige und ihrem Metier erfahrene Serientäter mit hoher krimineller Energie, welche sich auf einen Einbruch vorbereiten und passende Gelegenheiten für einen leichten Einbruch suchen.
Um nicht entdeckt zu werden, erfolgt ein Einbruch möglichst schnell und lautlos. Die Schwachstelle der Einbrecher ist der hohe Zeitdruck und das für ihre "Arbeit" zur Verfügung stehende kleine Zeitfenster. Wenn der Zeitaufwand für einen Einbruch zu gross ist, steigt damit auch das Risiko einer Entdeckung. Ein vorsichtiger Einbrecher wird sich dann eher ein leichter erscheinendes Objekt für einen Einbruch aussuchen. Das heisst, dass ein mechanischer Einbruchschutz mit entsprechender Sicherheitstechnik ein Eindringen erheblich erschweren und damit verhindern kann.
Der rasche Fortschritt technischer Entwicklungen ist auch im Bereich des Einbruchschutzes von wesentlicher Bedeutung. Als erfolgreichste technische Maßnahme gegen den Einbruch durch Gelegenheitstäter gilt im Einbruchschutz derzeit die Kombination von Elektronik, Informatik und mechanischen Sicherheitssystemen (Mechatronik).
Früh auslösende Alarmanlagen, professionell ausgeklügelte Lichttechnik, Bewegungsmelder und weitere zeitgemäße technische Vorrichtungen wirken abschreckend. Dabei sollen vor allem mechanische Sicherungs-Vorrichtungen das Eindringen eines Täters verhindern bzw. möglichst lange hinauszögern.
Da Einbrecher nicht auffallen wollen, kann - ergänzend zu den mechanischen und elektrischen Sicherungsvorrichtungen - auch ein aggressiver und lautstarker Wachhund einen Einbruch verhindern.